Ein Sommernachtstraum
von William Shakespeare
Premiere: 18.10.14, Deutsches Theater in Göttingen

Verschlungen vom Zauberwald
»Kaschig inszeniert diesen Traum nicht als luftig-leichte Komödie, sondern konsequent und schlüssig als düsteren Albtraum. Er stellt Verzweiflung und Ratlosigkeit ins Zentrum. Dafür gab es bei der ausverkauften Premiere viel Applaus … Vielschichtig agiert das junge Darstellerqurtett, das die Liebenden spielt … Emre Agsızog˘lu und Bardo Böhlefeld … hechten in irrer Jagd akrobatisch über die Bühe. Rahel Weiss und Katharina Uhland … deklinieren alle Stadien des Verliebtseins durch und erzeugen einen hohen Wiedererkennungseffekt … Benedikt Kauffs Puck ist hier nicht (wie oft) die kecke Frohnatur, sondern in einer spannenden Figurenzeichnung allzeit-genervt, voller Überdruss: ein Angestellter, der einmal zu oft über die Bürowitze seines Chefs lachen musste «

Bettina Fraschke, HNA

Heidenspaß mit Glamour
»Ein schlichtes, aber cleveres Bühnenbild... Kaschig lässt Karl Miller als Titania antreten, ein wunderbarer Einfall... Die vier jungen Athener sind ein starkes Quartett, ein wenig ragt Rahel Weiss dabei heraus. Wunderbar die Laienschauspieltruppe, allen voran Zettel und Lutz Gebhardt als Thispe … Insgesamt ein schöner Theaterabend, an dem das Premierenpublikum viel Freude hatte.«

Christiane Böhm, Göttinger Tageblatt

Wunderbare Schauspieler und große Emotionen
»Shakespeares Stück wurde von großartigen Schauspielern dargestellt. Die vier jungen Athener, zeigen große Emotionen und Leidenschaft … Eine nackte Wand, dargestellt von Andreas Jeßing lässt den Atem des Göttinger Publikum stocken, bringt es aber auch gleichzeitig vor Lachen zum Weinen. Wer ein modernes Theaterstück, unter der Regie von Matthias Kaschig mit viel Witz, wunderbaren Schauspielern, großen Emotionen sowie einem sehr gelungenem Bühnenbild und schillernden Kostümen sehen möchte, sollte diese Inszenierung nicht entgehen lassen.«

Eva Schiwek, Kulturbüro Göttingen

Regie Matthias Kaschig, Bühne Michael Böhler, Kostüm Stefanie Klie, Choreografie Valentí Rocamora i Torà, Musik Tobias Vethake, Dramaturgie Sara Örtel

Oberon Gaby Dey, Titania Karl Miller, Puck Benedikt Kauff, Helena Rahel Weiss, Hermia Katharina Uhland, Lysander  Bardo Böhlefeld, Demetrius Emre Aksizoglu, Squenz Nikolaus Kühn, Zettel, Pyramus Gerd Zinck, Flaut, Thisbe Lutz Gebhardt, Schnauz, Wand, Elf Andreas Jeßing, Schnock, Löwe, Elf Vanessa Czapla, Schlucker, Mond, Elf Benjamin Krüger